Fussball-Turnier 23.08.2009

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Hallo meine lieben Freunde,

Am Sonntag, den 23.08.09 ging ein Raunen durch die professionelle Fußball-Welt. Scouter aller Nationen haben aufgehorcht. Es gibt einen Vorort im Schatten des Doms in Köln, in dem bisher nicht erkannte Fußball-Koriphäen bei einem (oder mehreren) Reissdorf verkümmern.
 
Spiel-Bericht:
 
Zu dem anerkanntem Event und in der Welt beachteten  Fußball-Turnier trafen sich illustre Mannschaften, die alle schon durch die internationalen Höhen und Tiefen des Fußball-Sports mußten. FC Hotzenplotz, FC Hemmer's, FC Effi's, FC Gegenüber, FC Wicleff (oder Wiczkleff oder so) und als absoluter Newcomer der Turn- und Sportverein "Moselstübchen on Tour". Es gibt Stimmen, die behaupten, das diese Nennung dem Titelverteidiger FC HU's dermaßen das Nervenkostüm angegriffen haben, dass man von einer Teilnahme am Turnier absah.
 
Zum Bedauern der Zuschauer begann das Turnier bereits in den frühen Morgenstunden, um 11.00 Uhr, so daß der harte Kern der Fans Mosel noch gar nicht so richtig wach war, als der begnadete Torwart Michael Cichetti den ersten Flugball unglücklich um knapp drei Meter verfehlte und den Gegner mit einem 1:0 in einer verführerrischen Sicherheit wiegen wollte.Da Michael eine wichtige Position im Sport und bei Reissdorf darstellt wurde sein Wunsch erfüllt. Verloren: 1:3 gegen Hotzenplotz. Da war aber auch die Schwaben-Mannschaft an ihre Grenzen gekommen.
 
Raunen im mittlerweile vollbesetztem Stadionrund, anerkannte Fußball-Experten aus dem Moselstübchen fordern einen Trainer-Wechsel. Der ist einverstanden und füllt seine gottgegebene Transpiration mit Reissdorf-Kölsch auf. Immerhin ist er Bändchen-Träger, das heißt für lau. Trainer sind halt käuflich, bestehen aber auch auf geschlossenen Verträgen.
 
2. Spiel. Endlich Frühschoppen. Die Mannschaft stärkt sich (ein wenig Gerstensaft) und gewinnt soverän 2:0.
 
3. Spiel, unser Fußball-Torwart-Gott schafft es auch in der Hitze des Tages, sein Tor immer so weit links und rechts zu verschieben, dass der Gegner immer nur den Pfosten trifft. Das hat Niveau. Gewonnen
 
Halbfinale, unentschieden, Elfmeterschießen. Michael setzt seine bewährte Taktik ein und der Pfosten bringt uns ins Finale, wobei man sagen muss, dass Thomas Poerters mit geschlossenen Augen seinen Elfmeter souverän versenkt und Peter-der Brecher- den gegnerischen Torwart bewußt mit einem Schuß mit 10 km/h tunnelt. Zuverlässige und belastbare Zuschauer unter Führung des Fan-Beauftragten heben die mittlerweile angeschlagene Mannschaft in die nächste Runde.
 
Finale. Wahrscheinlich war es Zufall, dass der gegnerische Tortwart beim Stande von 0:0 und Seitenwechsel eingeschüchert war, weil er vom Koch Peter aus dem Moselstübchen begrüßt wurde (mehrmals): "Jetzt kriegst Du drei Nüsse". Hat nur für zwei gereicht.
 
Aber:
 
Der Pokal ist in der Mosel.
 
Nach der Meisterfeier und dem Empfang des Pokals lief die Mannschaft nach dieser strammen Leistung aus. Der neu ernannte Kapitän (es wollte kein anderer machen) trank aus.

P. Steiniger – Pokalsieg aus Sicht eines Stammgastes